Servus Gerhard,
Amanita ist klar - und die Art ist Amanita gemmata (Narzissengelber Wulstling)
Gymnopus ist auch klar - nur sieht man die Stielbasis nicht. Müsste ich raten, würde ich Gymnopus aquosus vermuten, aber ohne Cheilozystiden und ohne Stielbasis ist das nur geraten.
Zum Becherling schweige ich ;-)
Agrocybe praecox ist ein Artenaggregat, das nich nicht bestimmbar aufgedröselt wurde. Daher sehen die scheinbar so verschieden aus. Ob der kräftige Einzelfruchtkörper auch Agrocybe praecox s.l. ist, kann ich am Foto nicht entscheiden - da scheint der Ring ganz zu fehlen? (Dann ist er es natürlich nicht) - oder täusche ich mich da?
Der Hydropus passt: Hydropus subalpinus. Witzigerweise finde ich den auch fast immer mit angenagter Huthaut - irgendwo fehlt immer ein Stückerl. Das ist schon richtiggehend auffällig.
Zur Russula fehlen mir beschreibende Angaben und die Ökologie. War da eine Birke in der Nähe? Das Rosa am Hutrand deutet auf Russula exalbicans hin - womit du dann recht hättest (ist ja Synonym). Russula exalbicans mischt sich in die Mykorrhiza von Lactarius torminosus und Lactarius pubescens ein und scheint daran zu parasitieren - deshalb ist der Täubling strikt an die Birke gebunden, da dort die Wirte wachsen.
Liebe Grüße,
Christoph
Re: Pilze im Frühling
21Argentum atque aurum facile est laenamque togamque mittere, boletos mittere difficile est
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)
(Silber und Gold, Mantel und Toga kann man leicht verschenken, schwer ist es aber, auf Pilze zu verzichten - Spruch von Martial)