die Pirsch geht weiter ...

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Liebe Pilzgesellschaft,
In Moidrams bei Zwettl im Waldviertel machte ich am 26. 10. und 9. 11. einen Abstecher in den Wald.
Am 26. war es ein Tag der Häufigen und Besonderen.
Häufig war um die Jahreszeit natürlich Clitocybe nebularis zu sehen: und auch Panellus stipticus: Eine eigenartige Hygrophoropsis-Art hat dann meine Aufmerksamkeit erregt - wir werden sie uns im Winter noch genauer anschauen. Oder hat vielleicht jemand einen Tipp?: Am 9. 11. habe ich neben Altbekanntem doch noch einige Arten sehen können, die mir noch nicht geläufig waren - entsprechend unsicher sind meine Bestimmungen:
Relativ sicher bin ich mir bei Neolentinus adhaerens (auf Fichte): Könnte das Galerina triscopa sein? Und das vielleicht Pycnoporellus fulgens (auf Birke)? - darf die so weit in den Norden wandern? Schön, bekannt und auch auf Birke war jedenfalls Plicaturopsis crispa zu sehen: Am 3. 11. ist mir auf den Wiesen (Waldrand) der Wiener Steinhofgründe häufig Cuphophyllus pratensis (?) untergekommen: Wie immer freue ich mich über Bestätigung oder gnadenlose Korrektur.
Danke und liebe Grüße
Jock
Zuletzt geändert von Joachim am 14. November 2019, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.

Re: die Pirsch geht weiter ...

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Lieber Joachim,
eine nette Mischung häufiger und seltener Arten. Die Galerina könnte G. triscopa sein, ist aber ohne Mikroskop sehr gewagt! Der Hygrophoropsis gehört, wie du ja ohnehin schon weiß, ebenfalls mikroskopiert, könnte H. macrospora werden. Der unterste Pilz, den halte ich für einen Hygrophorus, eventuell H. discoides. Welche Bäume waren denn in der Nähe, du schreibst Waldrand? Lentinus adhaerens hab ich schon länger nicht mehr gesehen, sehr gut.

LG
Irmgard

Re: die Pirsch geht weiter ...

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Liebe Irmgard,
Vielen Dank für die Korrektur! Nach genauerer Betrachtung gefällt mir die Gattung Hygrophorus natürlich auch viel besser ... Ich bin zu dieser Stelle gegangen, weil im Gehölzgürtel, der an die Wiese angrenzt, viele Lärchen gepflanzt sind. Das würde zu deinem Tipp natürlich auch gut passen. Wahrscheinlich sind die Pilze der Feuchtigkeit aus dem Wald in die Wiese gefolgt. Die Farbe war eher orange-bräunlich und weniger braun. Ich hänge noch ein Bild dazu an: Am 17. 11. war ich noch einmal an der Stelle - die Schnecklinge wachsen in der Nähe von Lärchen und sind wunderschön gelb geworden - daher denke ich jetzt einmal ganz einfach an einen Lärchen-Schneckling, Hygrophorus lucorum.
Danke und liebe Grüße
Jock