Das Foto zeigt einen morschen Eichenstamm, auf dem eine Tramete zu sehen ist, die offensichtlich von einem kleinen Pilz parasitiert wird, der Tremella mesenterica oder Naematelia aurantia ähnlich sieht. Allerdings habe ich noch nie gehört ...
Ja so geht es mir auch. In den Bergen fühl ich mich am wohlsten. Für mich immer wieder erstaunlich, wie Pilze auf einer Höhe über 2000 m überleben können, wo doch aufgrund des rauen Klimas das zeitliche Fenster für Myzelwachstum und Fruktifikation sehr klein ist und es schon anfangs ...
Lycoperdon utriforme, Handkea utriformis, Calvatia utriformis, Bovistella utriformis und auf Deutsch ist er mal ein Hasenbovist und dann wieder ein Hasenstäubling. Ich hab ein schönes Exemplar gefunden und das hat mich inspiriert im Internet ein wenig zu stöbern, ob es was Neues gibt zur Taxonomie ...
Der Fund stammt leider aus der Schweiz. Weil es bei uns kein vernünftiges Forum zur Pilzbestimmung gibt, hab ich eben hier nachgefragt. Ich hoffe, das ist ok. Ich stelle die Daten hier trotzdem mal rein. Vielleicht wird ja irgendwann mal eine gesamteuropäische Datenbank erstellt ...
Nachtrag betreffend Psathyrella caput-medusae. Gemäss Literatur soll sein Doppelgänger, Psathyrella cotonea, schwefelgelbe Farben an der Stielbasis aufweisen. Das war bei meinem Fund nicht der Fall. Somit belass ich es mal bei Psathyrella caput-medusae.
Vom möglichen Psathyrella caput-medusae habe ich keinen Beleg gemacht. Weil ich vermutet habe, dass es etwas Seltenes sein könnte, habe ich alle Exemplare stehen lassen.
Angehängt noch zwei weitere Fotos vom möglichen Rhodonia placenta ...
Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Vielen Dank! Bei #3 vermute ich Clitopilus geminus, bei #4 Laeticutis cristata und #5 Tricholoma oder Hygrophorus...?
Zwei Pilze die ich nicht kenne und zwei bei denen ich mir nicht sicher bin.
Bei den beiden unteren tippe ich auf Lamproderma und Peniophora incarnata.
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Besten Dank.
LG
Gerhard
Vielen Dank für den Tip!
Leider trocknet dieses unsägliche trockene Wetter die Pilze sofort aus, kaum sind sie aus dem Boden.
Aber am Wochende soll es ja wieder mal regnen.
Gefunden unter Hainbuchen. Ich dachte zuerst an einen Hexenröhrling, aber das Fleisch verfärbt sich nicht.
Ohne besonderen Geruch, aber der Stiel ist auffallend zäh. Vielleicht wisst ihr weiter.
LG
Gerhard
Vielen Dank für deine Hilfe. Das Fleisch beim Champignon zeigte keine Rötung und war ohne auffälligen Geruch.
Wahrscheinlich braucht's Mikroskopie zur Bestimmung.
Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen bei der Bestimmung. Fundort des Agaricus ist steiniges Gelände zwischen Felsen mit Hainbuchen und Eichen in der Nähe. Der Porling wuchs an der Basis einer sehr alten Eiche.
Hallo Gernot
Amanita lividopallescens könnte hinkommen. Diese Art gilt als kalkliebend und ich habe die Pilze am
Rand eines geschotterten Waldwegs gefunden. Vielen Dank für deine Hilfe!